Modul für radioaktive Stoffe der Datenbank GEFAHRGUT
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Modul für radioaktive Stoffe der Datenbank GEFAHRGUT
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Modul für radioaktive Stoffe Startseite
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Modul für radioaktive Stoffe Nuklidauswahl
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Modul für radioaktive Stoffe Trefferliste
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Modul für radioaktive Stoffe Klassifizierung
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Modul für radioaktive Stoffe Namen
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Modul für radioaktive Stoffe Kennzeichnung
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Modul für radioaktive Stoffe Zusammenladung
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BAM-Liste
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BAM-Liste
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BAM-Liste - Stoffrecherche
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BAM-Liste - Werkstoffbeständigkeitsbewertungen
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BAM-Liste - Erzeugung von Stofflisten
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BAM-Liste - Anzeige einer Stoffliste
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Gefahrgut-Schnellinfo der Datenbank GEFAHRGUT
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Gefahrgut-Schnellinfo der Datenbank GEFAHRGUT
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Suchmaske Gefahrgut-Schnellinfo
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Gefahrgut-Schnellinfo Ergebnisliste
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Gefahrgut-Schnellinfo Klassifizierung
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Gefahrgut-Schnellinfo Namen
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Recherche nicht radioaktive Stoffe der Datenbank GEFAHRGUT
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Recherche nicht radioaktive Stoffe der Datenbank GEFAHRGUT
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Suchmaske aus der Recherche Datenbank GEFAHRGUT
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Recherche Datenbank GEFAHRGUT im Thema Kennzeichnung von Verpackungen
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Recherche Datenbank GEFAHRGUT im Thema Zusammenladung Stauung Trennung
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Suchmaske des in der Datenbank Gefahrgut integriertem Modul für Beförderungspapiere
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Ladeliste des in der Datenbank Gefahrgut integriertem Modul für Beförderungspapiere
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Beförderungspapier des in der Datenbank Gefahrgut integriertem Modul für Beförderungspapiere
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Fachinformation - Bereich Pyrotechnik
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Fachinformation - Bereich Pyrotechnik
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Sprengplatz auf dem BAM Testgelände Technische Sicherheit - BAM TTS
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Funktionstests von Airbags
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Funktionstests von Rauchgeneratoren
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UN-6(c)-Außenbrand-(Bonfire)-Prüfung
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Bestimmung und Bewertung der Emissionsprodukte von pyrotechnischen Gegenständen
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Funktionstests von Feuerwerkskörpern
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DGG-Info der Datenbank GEFAHRGUT
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DGG-Info der Datenbank GEFAHRGUT
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Einfache Suche der DGG-Info
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Erweiterte Suche aus der DGG-Info
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Erweiterten Suche mit Trefferliste aus der DGG-Info
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Kurzinfo aus der DGG-Info Teil 1
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Kurzinfo aus der DGG-Info Teil 2
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Kurzinfo aus der DGG-Info Teil 3
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Detailinfo Namen aus der DGG-Info
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Detailinfo Kennzeichnung aus der DGG-Info
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Mobile Ansicht der DGG-Info
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Abenteuer Ausland
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Von Judith Ismer, Auszubildende an der BAM
Als ich im Sommer letzten Jahres eines Morgens eine E-Mail der Handwerkskammer Berlin (HWK Berlin) las, in der über ein geplantes Auslandspraktikum auf Malta im Rahmen vom Erasmus+-Programm berichtet wurde, war ich ehrlich gesagt zunächst etwas skeptisch. Traute ich mir wirklich zu, für einige Wochen im Ausland zu leben? Dort zu arbeiten? Mich nur auf Englisch zu verständigen? Für längere Zeit von zuhause weg zu sein?
Nach einiger Bedenkzeit stand mein Entschluss fest – Ja, ich traue mich! Also trat ich in Kontakt mit Frau Boy von der HWK Berlin, die mich während der ganzen Zeit tatkräftig unterstütze. Schneller als gedacht waren die Flüge gebucht, mein Praktikumsplatz und eine Unterkunft organisiert sowie ein Englischkurs in einer Sprachschule gesichert. Noch schnell den Koffer gepackt und schon saß ich am Flughafen, auf dem Weg in ein 4-wöchiges Abenteuer auf der kleinen Mittelmeerinsel Malta. Und so ging meine Reise am 22.09.2019 los.
Zusammen mit drei weiteren Mitreisenden, mit denen ich mir ein Apartment in der Stadt „Msida“ teilte, machte ich mich am ersten Tag auf den Weg zur Sprachschule. Dort wurden wir basierend auf einem Sprachtest in verschiedene Kurse eingeteilt. In einer Gruppe von ca. 10 Leuten wurden so eine Woche lang die englische Grammatik und sämtliche Vokabeln aufgefrischt. Die Woche war ein sehr schöner und lustiger Beginn meiner Zeit auf Malta.
Gut vorbereitet startete ich also in mein Praktikum bei der Hotelkette „ST-Hotels“, welche vier Hotels auf Malta betreibt. Ich wurde sehr herzlich aufgenommen und wurde kurzerhand in die Arbeit an einer Hotelrezeption eingearbeitet. Meine Aufgaben waren vielfältig – Telefon bedienen, Hotelgästen bei Anliegen weiterhelfen, Schlüsselkarten für die Zimmer fertigen, Post bearbeiten und vieles mehr. Ich durfte außerdem eine Mitarbeiterin begleiten, bei der die Hotelgäste Ausflüge oder z. B. Mietwagen buchen können. Dabei konnte ich mir einige Punkte in Sachen Verkaufsgespräche abgucken. Das Praktikum in der Hotelbranche war die perfekte Möglichkeit, um die eigenen Englischkenntnisse zu erweitern und die Angst, Fehler beim Englischreden zu machen, abzulegen.
Die Freizeitgestaltung kam in der ganzen Zeit natürlich auch nicht zu kurz. Malta hat tolle Sehenswürdigkeiten und Ecken zu bieten. Allein in der Hauptstadt Valletta gibt es viele Dinge zu sehen: die kleinen Gassen, die Waterfront, die Upper Barrakka Gardens oder die St. John‘s Cathedral sind nur einige Dinge, die man dort besichtigen kann. Ein besonderes Highlight war ein Ausflug zur Blue Lagoon und zur Nachbarinsel Comino.
Um die ganze Sache abzurunden, erhielt ich im Februar 2020 mein Mobilitätszertifikat in der Handwerkskammer Berlin. Vor der feierlichen Übergabe erzählten viele anwesende Azubis ihre Erfahrungen, die sie 2019 während der eigenen Auslandspraktika gesammelt haben. Ein gelungener Abschluss einer aufregenden Zeit.
Mein Fazit
Gern denke ich an die Zeit auf Malta zurück. Ich habe Kontakte zu Menschen aus Serbien, Frankreich, Polen, Südkorea und weiteren Nationen geknüpft sowie meinen Horizont in vielerlei Hinsicht erweitert. Zudem habe ich Malta mit all seinen Facetten kennengelernt und neue Dinge ausprobiert. Ich kann jedem Auszubildenden ein Auslandspraktikum nur ans Herz legen. Ihr werdet es nicht bereuen!
Ich bedanke mich bei der BAM dafür, dass ich solch ein Praktikum erleben durfte, problemlos freigestellt wurde und jederzeit Unterstützung erhielt, wenn ich sie brauchte.
Abenteuer Ausland
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Sprachschulunterricht
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© Judith Ismer
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Ausflugsinformation im Hotel
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© Judith Ismer
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Ausflug nach Comino
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Blue Lagoon
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Sonnenuntergang in Valletta
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Mobilitätszertifikat der Handwerkskammer Berlin
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Holz-Stossdämpfer für CASTOR-Behälter
Transportbehälter
Beim Transport hochradioaktiver Abfälle gelten strenge Sicherheitsvorkehrungen. Eine Komponente: Stoßdämpfer aus Holz, die an den Enden der Behälter angebracht sind. Sollte ein Unfall passieren, würden sie die Aufprallenergie abfangen, sich verformen und den CASTOR®-Behälter schützen. Die BAM erforscht dafür die Materialeigenschaften von Fichtenholz.
740 Holzwürfel wurden zu diesem Zweck auf dem Testgelände für Technische Sicherheit (TTS) der BAM in Horstwalde gestaucht. Die Ergebnisse dokumentierten und werteten die BAM Wissenschaftler des Fachbereichs Sicherheit von Transportbehältern aus. Mithilfe numerischer Beanspruchungsanalysen kann man nun berechnen, ob die Stoßdämpfer korrekt und sicher funktionieren. Die Bewertung der BAM fließt in den Entscheidungsprozess zur Bauartprüfung ein, die Voraussetzung für eine Zulassung des jeweiligen Behältertyps ist.
Holz-Stossdämpfer für CASTOR-Behälter
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Ein CASTOR® HAW28M-Behälter für hochaktive Abfälle aus der Wiederaufarbeitung am Verladekran. An den Enden befinden sich die weißen, mit Holz gefüllten Stoßdämpfer.
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© GNS
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Querschnitt eines Stoßdämpfers. Das Holz (links) liegt in rechtwinklig angeordneten Paketen und ist von Stahlblech ummantelt. Fällt der CASTOR®-Behälter, wird das Holz gestaucht. Wie ein Airbag nimmt es die Energie auf, die sonst direkt in den Behälter eingeleitet werden würde.
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Fallversuch eines CONSTOR®-Behälters für hochradioaktive Abfälle. Mit 181 Tonnen war dies der schwerste, je in einen Fallversuch geprüfte Behälter – ein Weltrekord auf dem Testgelände Technische Sicherheit (TTS) der BAM in Horstwalde. Bei dem Fallversuch lag das Augenmerk auch auf dem Verhalten der Stoßdämpfer.
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Belastungstest am BAM Prüfstand: Der Stempel der hydraulischen Presse staucht einen Holzwürfel mit einer Kraft, die etwa 100 Tonnen entspricht.
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© BAM
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Ausgangsprobe (links) und verformte Proben nach Stauchversuchen mit (Mitte) und ohne (rechts) seitliche Einspannung. Die Holzwürfel werden auf bis zu 30 Prozent ihrer Ursprungsgröße gestaucht.
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© BAM
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Experimentell gewonnene Erkenntnisse über die Holzeigenschaften nutzen BAM Wissenschaftler für Computerberechnungen. So lassen sich mögliche Belastungsszenarien, die realen Unfallsituationen ähneln, für die CASTOR®-Behälter simulieren.
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© BAM
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Erster Parabelflug 2017: BAM forscht in der Schwerelosigkeit
Rückblick Parabelflug 2017
22 Sekunden schwerelos – und das 31 Mal hintereinander: Das Team von Prof. Dr. Jens Günster, Leiter des Fachbereiches Keramische Prozesstechnik und Biowerkstoffe und zugleich Professor für Hochleistungskeramik an der TU Clausthal testet 3D-Druckverfahren in Schwerelosigkeit. Möglich wird das durch Parabelflüge, die das Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum (DLR) organisiert. Die Flüge werden von Novespace im Auftrag des DLR durchgeführt. Novespace operiert vom Flughafen Bordeaux aus und fliegt die Parabeln über dem Atlantik.
"Pulverbasierte additive Fertigung unter Schwerelosigkeit” lautet das Projekt, bei dem ein Bauteil durch Aufbringen von Schichten eines fließfähigen Pulvers mittels 3-D Druck hergestellt wird. Seitens der BAM sind neben Prof. Günster auch Dr. Andrea Zocca, ebenfalls aus dem Fachbereich Keramische Prozesstechnik und Biowerkstoffe, sowie die Doktoranden Jörg Lüchtenborg und Pedro Lima beteiligt. Zum Projektteam gehören weiterhin Thomas Mühler, Doktorand an der TU Clausthal und Marc Sparenberg, Doktorand am DLR.
Sehen Sie hier einen Rückblick der ersten Experimente während des Parabelflugs im September 2017.
Lesen Sie hier mehr zu den aktuellen Experimenten und dem bevorstehenden zweiten Parabelflug "Pulverbasierte additive Fertigung unter Schwerelosigkeit: Schraubenschlüssel im Space drucken"
Lesen Sie hier das Interview mit Prof. Jens Günster: "Additive Manufacturing: 3D-Druck im Space"
Erster Parabelflug 2017: BAM forscht in der Schwerelosigkeit
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Vom Kanzler-Airbus zum neuen Parabelflugzeug: Seit dem Frühjahr 2015 kommt der A310 ZERO-G zum Einsatz.
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© DLR/Novespace
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Eine DLR-Parabelflugkampagne besteht in der Regel aus drei Flugtagen zu je vier Flugstunden, an denen jeweils 31 Parabeln geflogen werden. Dabei steigt das Flugzeug aus dem horizontalen Flug steil nach oben, drosselt die Schubkraft der Turbinen und fliegt dabei eine Parabel, bei der für etwa 22 Sekunden Schwerelosigkeit herrscht.
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Auf gepackten Kisten: Dr. Andrea Zocca vom Fachbereich Keramische Prozesstechnik und Biowerkstoffe bei den letzten Handgriffen vor dem Flug nach Bordeaux
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© BAM, Fachbereich Keramische Prozesstechnik und Biowerkstoffe
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Ankunft der BAM-Versuchsanlage bei Novespace in Bordeaux
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© BAM, Fachbereich Keramische Prozesstechnik und Biowerkstoffe
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Erster Tag in Bordeaux: Die Vorbereitungen zum BAM-Experiment laufen.
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© BAM, Referat Unternehmenskommunikation
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Prof. Dr. Jens Günster von der BAM und Thomas Mühler, Doktorand an der TU Clausthal bringen das Equipment für die Parabelflug-Experimente an Bord des Flugzeuges.
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© BAM, Referat Unternehmenskommunikation
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Morgen geht's los: Das Equipment ist nun im Flieger und wartet auf den Start.
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Ready for take-off: Das Team von Prof. Jens Günster freut sich auf den Start der 30. Parabelflugkampagne des DLR!
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© BAM, Referat Unternehmenskommunikation
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Prof. Jens Günster an Bord des Airbus 310. In Experimenten wollen er und sein Team pulverbasierte additive Fertigung in der Schwerelosigkeit testen.
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© BAM, Referat Unternehmenskommunikation
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Letztes Foto vor dem Start: Noch sitzt das Team entspannt auf den Sitzen
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© BAM, Referat Unternehmenskommunikation
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Und so sieht es dann während des Fluges an Bord des Parabelflugzeuges aus: Prof. Jens Günster "schwebt" in Schwerelosigkeit
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© DLR
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Review zum ersten Test: der Pulverauftrag in Schwerelosigkeit ist gelungen...
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© BAM, Referat Unternehmenskommunikation
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... dennoch hat etwas Pulver den Luftstrom verlassen und ist umhergeflogen. Im zweiten Versuch soll nun ein anderes Pulver verwendet werden.
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© BAM, Referat Unternehmenskommunikation
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Neuer Tag - neuer Start: Das BAM-Team freut sich auf einen neuen Testlauf
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© BAM, Referat Unternehmenskommunikation
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3 von 4 Parabelflug-Tagen sind nun schon vorbei. Das ergibt nach 93 Parabeln jede Menge Daten, die nun analysiert und ausgewertet werden.
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© BAM, Referat Unternehmenskommunikation
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Gasexplosionen: Mehr Sicherheit für Retter
2014 brennt ein Unfallauto bei Bad Segeberg. Als die Feuerwehr zu löschen beginnt, explodiert der Gastank des Fahrzeugs. Die Explosion verletzt zehn Feuerwehrleute schwer. Hätten die Helfer von der Gefahr gewusst und die möglichen Auswirkungen gekannt, hätten sie notwendige Sicherheitsabstände besser einhalten können.
Messungen mit Infrarotkameras und Drohne
Um solche Gefahren zu minimieren, untersuchen Experten der BAM Worst-Case-Szenarien von Unfällen, bei denen die Gastanks von Fahrzeugen beschädigt werden und der Treibstoff freigesetzt wird. In Verbindung mit dem Sauerstoff der Umgebungsluft und einer Zündquelle kann es so zu einer Explosion kommen. Fragestellungen, welche in diesem Zusammenhang geklärt werden sollen, sind u. a. mit welcher, für Menschen gefährlichen, Temperatur- und Druckwirkung im Falle einer Zündung zu rechnen ist. Um die Wärmestrahlung für derart hochdynamische Prozesse zu bestimmen, hat die BAM ein System aus mehreren Infrarotkameras entwickelt. Damit Einsatzkräfte austretendes Gas auch möglichst aus sicherer Entfernung detektieren können, wird aktuell ein Messsystem zur Bestimmung der Gaskonzentration in ein UAV (Unmanned Aerial Vehicle), auch Drohne genannt, implementiert und unter realitätsnahen Bedingungen getestet.
Verschiedenste Behälter für alternative Treibstoffe werden untersucht
In einem weiteren Schadensszenario werden die Auswirkungen betrachtet, wenn Behälter mit alternativem Treibstoff nicht versagen, jedoch unfallbedingt unterfeuert werden. In bisherigen Voruntersuchungen wurden dazu 15 handelsübliche Propangasflaschen unterfeuert und die Folgen (Druck, Temperatur, Wärmestrahlung und Trümmerwurf) dokumentiert. Es folgten systematische, zerstörende Großversuchsreihen in denen verschiedene Behälter (Stahltanks, Composite-Tanks) für alternative Antriebe, wie Liquefied Petroleum Gas (LPG), Compressed Natural Gas (CNG) und Wasserstoff unterfeuert wurden.
Ziel der BAM ist es, die Sicherheit beim Einsatz alternativer Treibstoffe allgemein zu erhöhen. So sollen aus den Versuchen von Dr.-Ing. Martin Kluge und seinem interdisziplinären Expertenteam gesammelten Erfahrungen, Sicherheitsempfehlungen für Unfallhelfer und Einsatzkräfte entwickelt werden.
Weitere Informationen zum Projekt "Complex Fires - Auswirkungen von Behälterversagen" finden Sie hier.
Gasexplosionen: Mehr Sicherheit für Retter
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Die Zahl von Fahrzeugen mit Gasantrieb steigt. Die BAM entwickelt daher Untersuchungsverfahren für das unfallbedingte Versagen von Treibstoffbehältern bei unterschiedlichen Brand- und Explosionsszenarien.
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© BAM, Fachbereich Konstruktiver Brand- und Explosionsschutz Gase
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Eine 11 kg Propangasflasche wird für einen Unterfeuerungsversuch mit Holz vorbereitet.
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Die 11 kg Propangasflasche wird mit Benzin unterfeuert. Das führt hier im Versuch zum Versagen des Behälters und Flammenausbreitung.
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© BAM, Fachbereich Konstruktiver Brand- und Explosionsschutz Gase
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Blick aus der Drohnenperspektive: Bei Explosionstests sind große Sicherheitsabstände notwendig. Die BAM verfügt auf dem Testgelände Technische Sicherheit über entsprechende Möglichkeiten.
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© BAM, Fachbereich Konstruktiver Brand- und Explosionsschutz Gase
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Auf der Hannover Messe 2016 präsentierte die BAM einen Hexakopter mit Gassensoren. Er soll Rettungskräfte zukünftig das Erkennen von austretenden Gasen aus sicherer Entfernung ermöglichen.
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© BAM, Fachbereich Konstruktiver Brand- und Explosionsschutz Gase
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Lichteffizienz messen
Optische Technologien
Wie gut photolumineszente Materialien Licht speichern und wieder abgeben, spielt in vielen Bereichen eine große Rolle: zum Beispiel in der Licht-, Medizin oder Displaytechnik. Aber wie misst man die Lichteffizienz und welche Einsatzgebiete gibt es? Die Bildergalerie zeigt den Einsatz der Ulbricht-Kugel und von photolumineszenten Stoffen.
Lichteffizienz messen
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In der Ulbricht-Kugel werden mögliche Referenzmaterialien getestet. Dazu werden sie mit einer Lichtquelle bestrahlt.
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© BAM
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Die Proben müssen stets unter gleichen Bedingungen beleuchtet werden und idealerweise gleich viel Licht aufnehmen. Die abgegebene Lichtmenge kann anschließend gemessen und die Effizienz des untersuchten Stoffes im Vergleich zum Referenzmaterial angegeben werden.
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© BAM
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Ein klassischer Anwendungsfall: Unter UV-Licht scheint die Banknote zu leuchten. So lassen sich mit photolumineszenten Stoffen echte von unechten Scheinen unterscheiden.
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In der Medizintechnik kommen photolumineszente Stoffe bei der bildgebenden Diagnostik zum Einsatz, um Krankheiten wie Krebs oder Gicht genau zu erkennen. Um bestmögliche Aufnahmen zu erzeugen, müssen die Stoffe hocheffizient sein.
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© Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
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Der Siegeszug der LEDs ist kaum aufzuhalten. Durch hocheffiziente photolumineszente Stoffe sind sie viel energieeffizienter als herkömmliche Glühbirnen.
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© iStock.com/Tailex
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Abenteuer Ausland
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Wasserfalltouren in Island? Hirschjagd in Schottland? Polarlichter in Schweden?
Alles möglich durch eine kaufmännische Ausbildung bei der BAM.
Grenzenlose Ausbildung: Erlebnisberichte Auslandspraktika
Im Sommer 2016 absolvierten drei angehende Kauffrauen für Büromanagement ein Betriebspraktikum in Island, Schottland und Schweden. Die Louise-Schroeder-Schule (OSZ Bürowirtschaft und Verwaltung), die alle drei besuchen, unterstützt Auszubildende jedes Jahr bei der Organisation. Finanziert werden die Aufenthalte durch das Programm Erasmus+ der Europäischen Union, um Mobilität während der beruflichen Ausbildung zu fördern. Anja Kuppig, zuständige Ausbilderin für die Kaufleute vom Referat Personal, berufliche Ausbildung an der BAM, befürwortete ein Praktikum im Ausland sehr und stand den Auszubildenden beratend zur Seite.
Polarlichter in Schweden
Jennifer Nickeleit hatte schon einmal in einer Kunstgalerie in Nordirland gearbeitet und wollte sich nun während der Ausbildung im hohen Norden versuchen. Sie verbrachte ihren sechswöchigen Auslandsaufenthalt auf dem Slägnas Campingplatz in Schweden und konnte neben den typischen Büroaufgaben auch in einige andere Arbeitsbereiche schnuppern. Vor allem die Rezeptionsarbeit hat ihr Spaß gemacht, weil sie immer wieder neue Leute kennenlernte und sich spannende Geschichten anhören durfte. Ihr persönliches Highlight waren die atemberaubenden Polarlichter, die sie nachts vom Campingplatz aus beobachten konnte.
Hirschjagd in Schottland
Laura Schütze wollte ihr Englisch verbessern und hautnah eine andere Kultur kennen lernen. Sie absolvierte sieben Wochen lang ein Auslandspraktikum im Altnacealgach Inn, einem Gasthaus in den schottischen Highlands. Laura Schütze unterstütze die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tatkräftig bei den täglichen Aufgaben. Abends half sie hinter der Bar aus. Ihr gefiel der Austausch mit den Schotten und ausländischen Gästen. Ein ganz besonderes Erlebnis war für sie die Hirschjagd zu Pferd.
Wasserfalltouren in Island
Elena Klevakina war es besonders wichtig, Berufserfahrung im Ausland zu sammeln und ein fremdes Land zu erkunden. Sie lebte und arbeite insgesamt acht Wochen im Hildibrand Hotel in Island. Die Aufgaben wurden von Woche zu Woche anspruchsvoller und am Ende leitete Elena Klevakina selbstständig die Hotelrezeption. Gern unterstützte sie den Familienbetrieb bei der Organisation von Seminaren und Konzerten. Die Wasserfalltour im Süden Islands blieb ihr besonders in Erinnerung.
Abenteuer Ausland
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Ausflug zur Schlucht Gimegolts (Jennifer Nickeleit)
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© Jennifer Nickeleit
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Slagnäs' Attraktionen auf einen Blick - Eisenbahnbrücke und der Kulturpfad (Jennifer Nickeleit)
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© Jennifer Nickeleit
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Ausflug auf den Berg Jan-Svensamössan (Jennifer Nickeleit)
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© Jennifer Nickeleit
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Rentiere - die ständigen Begleiter bei Autofahrten (Jennifer Nickeleit)
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Einer von vielen wunderschönen Sonnenuntergängen (Jennifer Nickeleit)
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Eine Kanufahrt auf dem Loch Ailsh (Laura Schütze)
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© Laura Schütze
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"Middle of Nowhere" - das Altnacealgach Inn, Praktikumsort im Sonnenuntergang (Laura Schütze)
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Benmore von einer anderen Perspektive (Laura Schütze)
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Meeresluft genießen an der Küste von Stoer (Laura Schütze)
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Stalking mit den Gamekeepern von Benmore (Laura Schütze)
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© Laura Schütze
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Neskaupstadur – Praktikumsort in Island (Elena Klevakina)
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Am Arbeitsplatz: die Rezeption des Hotels Hildibrand (Elena Klevakina)
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Zum Hotel gehören auch die hier zu sehenden Islandpferde (Elena Klevakina)
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Passend zum Geburtstag gab es Polarlichter zu sehen (Elena Klevakina)
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Am schwarzen Sandstrand von Reynisfjara (Elena Klevakina)
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Der beeindruckende Godafoss-Wasserfall (Elena Klevakina)
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Nach dem Ausbruch wieder neu aufgebaut: ein Hof am Fuße des Vulkans Eyjafjallajökull (Elena Klevakina)
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Zum Abschluss ein Besuch am malerischen Wasserfall Skogafoss (Elena Klevakina)
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Abenteuer Ausland
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Von Patricia Hübscher, Auszubildende an der BAM
Im Rahmen meiner Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement wurde mir angeboten, ein Auslandspraktikum über ERASMUS+ zu absolvieren. Sofort konnte ich mich dafür begeistern und ergriff die Chance, ein anderes Land, seine Menschen und die Kultur kennenzulernen.
Mein 8-wöchiges Praktikum erfolgte im Sekretariat des Staatssekretärs des Familienministeriums auf Malta. Das Büro des Staatssekretärs ist für die gesamte Koordination der Tätigkeiten der Abteilungen im Ministerium verantwortlich. Entsprechend trägt der Staatssekretär die Verantwortung für die täglichen Abläufe im Ministerium. Am Anfang benötigte ich etwas Zeit bei der Kommunikation mit den Mitarbeitern, einige Fachausdrücke habe ich mir erst einmal mit Google übersetzt. Aber bereits nach ein paar Tagen verstand ich alles sehr gut und hatte mich ins Team integriert.
Zu meinen ersten Aufgaben gehörte die Archivierung von Rechnungen. Im Anschluss an diese Arbeit habe ich dann die Sekretärin bei den notwendigen Verwaltungsaufgaben unterstützt. Dazu gehörte hauptsächlich das Aufstellen von Listen für die Organisation der anfallenden Aufgaben in den Sommermonaten, der Druck von Ernennungsurkunden für beförderte und neu angestellte Beamte, die gemeinsame Vorbereitung von Meetings, Unterstützung beim Anlegen verschiedener Ministeriumsakten uvm. Da ich im Rahmen meiner Ausbildung bei der BAM viele Dienstreisen geplant habe, konnte ich auch im Praktikum in der Reisestelle mitarbeiten. Hier habe ich Kostenaufstellungen von Dienstreisen eigenständig angefertigt. Die meiste Zeit meines Praktikums war ich im Sekretariat eingesetzt. Die Mitarbeiterinnen haben mir sehr viel erklärt und ich konnte nach einiger Zeit selbstständig viele Arbeiten erledigen.
Auch in der Freizeit haben gemeinsame Unternehmungen stattgefunden und es entwickelte sich ein sehr gutes privates Verhältnis. Das Ende meiner Zeit auf Malta rückte immer näher und es hieß Abschied nehmen. An meinem vorletzten Tag überraschten mich die Mitarbeiter mit einem Abschiedsessen, dies war ein ganz besonderes Highlight für mich. Ich bedanke mich bei meinen maltesischen Kolleginnen und Kollegen für die schöne gemeinsame Zeit. Ich werde sie alle in guter Erinnerung behalten.
Mein Fazit
Vor Beginn meines Praktikums hatte ich ein paar Zweifel, ich wusste nicht, was mich dort erwartet. Diese Zweifel waren jedoch völlig unbegründet. Meine Zeit auf Malta verging viel zu schnell. Gern wäre ich noch länger geblieben. Ich habe viel über die Menschen und ihre Heimat erfahren, interessante, freundliche sowie hilfsbereite Menschen kennengelernt, Freundschaften geschlossen und hatte unvergessliche Erlebnisse.
Abenteuer Ausland
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Meine Praktikumsstelle: Das Ministry for the Family, Children ́s Rights and Social Solidarity
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Merchant Street, Valletta
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Blue Lagoon
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© Patricia Hübscher
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Rock Pools
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Sommerliche Kulisse
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Abendliche Impressionen
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Die BAM heute
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Die BAM heute
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Der Stand der BAM auf der Industriemesse 1968 in Berlin.
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Die Berliner Kongresshalle nach Einsturz des Vordachs 1980. Die BAM suchte nach der Unglücksursache und stellte fest, dass unter anderem Stahlbewehrungen unter Spannung korrodiert waren. Die Untersuchungsergebnisse fanden internationale Beachtung.
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Ab den 1970er Jahre übernimmt die BAM Aufgaben im Bereich der nuklearen Sicherheit und prüft und begutachtet Transport- und Lagerbehälter für radioaktive Stoffe.
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In den 1970er Jahren werden an der BAM Untersuchungen zum Umweltschutz immer wichtiger. In das Aufgabenspektrum gehören auch Untersuchungen zur Wasserqualität.
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Seit den 1990er Jahren verfügt die BAM über ein großes Test- und Versuchsgelände in Brandenburg. Dort gibt es Prüfstände u.a. für Gase, Pyrotechnik, Sprengstoffe und explosionsfähige Stoffe, eine Fallversuchsanlage sowie ein Drohnentestgelände.
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© BAM
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2015 erhält die BAM am Wissenschaftsstandort Adlershof im Osten Berlins einen Neubau. Seither bündelt sie dort vor allem ihre Forschungen im Bereich Chemie und Referenzmaterialien.
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Dank modernster Forschung können an der BAM billionstel Gramm einer Substanz aufgespürt und analysiert werden.
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Grösster Termiten-Zoo der Welt
Schutz vor Insekten
Termiten verursachen weltweit Schäden von mehreren Milliarden Euro pro Jahr, indem sie Material zerfressen. Die deutsche Holz-, Holzschutz- und Kabelindustrie produziert für den Weltmarkt und somit auch für Regionen, in denen Termiten vorkommen. Bei der BAM können Hersteller ihre Produkte auf Termiten-Beständigkeit testen lassen. Dazu unterhält die BAM die weltweit größte Termitenzucht mit 25 der schädlichsten Arten aus der ganzen Welt.
Grösster Termiten-Zoo der Welt
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Kleines Tier – großer Schaden: Termiten verursachen weltweit Schäden von mehreren Milliarden Euro pro Jahr. Hier zu sehen sind Soldaten einer Trockenholztermitenart.
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Termiten leben vor allem in wärmeren Regionen in Südeuropa, den Tropen oder Subtropen. Bei der BAM werden 25 verschiedene Termitenarten aus der ganzen Welt unter speziellen Bedingungen gehalten.
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© BAM/Thomas Köhler
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Holzprodukte stehen im Speiseplan von Termiten ganz oben. Die Tiere fressen sich aber auch durch Kunststoffe oder andere Materialien, zum Beispiel Leichtbeton, wie der Vorher-nachher-Vergleich von BAM Mitarbeiterin Yvonne de Laval in der BAM Termitenzucht zeigt.
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Insbesondere Hersteller von Holz- und Holzschutzprodukten sowie Kabelummantelungen aus Deutschland und Europa schicken ihre Produkte zum Materialtest zur BAM.
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In standardisierten Prüfverfahren werden verschiedene Materialien auf ihre Termitenbeständigkeit überprüft. Die BAM erstellt dann einen offiziellen Prüfbericht, der häufig Grundlage für die Zulassung von Produkten ist.
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Korrosion unter der Lupe
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Wenn es um Grenzflächenprozesse und Korrosion geht, ist Dr.-Ing- Özlem Özcan Expertin. Seit drei Jahren ist sie mittlerweile an der BAM – und hat den Aufbau des gleichnamigen Fachbereichs von Grund auf begleitet. Ein Ende der Aufbauarbeit ist nicht in Sicht: Demnächst ziehen sie, ihre Kolleginnen und Kollegen sowie die Geräte in größere Laborräume.
Korrosion unter der Lupe
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Das Team des Fachbereichs Grenzflächenprozesse und Korrosion bei der Probenentnahme des sogenannten Bioreaktors. Diese Lösung, die auch Bakterien enthält, wird gleich in eine elektrochemische Messzelle gefüllt, um die Beständigkeit von Beschichtungen gegen Biokorrosion zu untersuchen.
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Arbeit am Rasterkraftmikroskop: …
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… Nina Wurzler und Dr. Julia Witt untersuchen mit Dr.-Ing. Özlem Özcan unterschiedliche Oberflächen. Auf welchen Oberflächen haften mehr Bakterien?
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Und so sieht ein Rastermikroskop aus: Hier der Versuchsaufbau eines solchen Mikroskops, das die Analyse lokaler Korrosionsprozesse erlaubt.
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Der Regisseur
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Wenn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der BAM--Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung für ihre Arbeit ein besonderes Bauteil oder Werkstoffproben brauchen, werden diese in den zentralen Werkstätten gefertigt. Egal, ob zwischen Idee und Umsetzung mehr oder weniger Schritte liegen - die Regie führt immer Martin Hollesch. Als verantwortlicher Mitarbeiter im Fachbereich Versuchsanlagen und Prüftechnik koordiniert er den gesamten Fertigungsprozess. Beim Rundgang durch die Werkstätten wird schnell klar: Hier kann fast alles hergestellt werden, was in der BAM gebraucht werden könnte.
Lesen Sie mehr im Interview mit Martin Hollesch.
Der Regisseur
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Formenvielfalt: Martin Hollesch mit einer Auswahl an Musterbearbeitungen.
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Zwischen Büro und Werkstatt: Entwicklung und Konstruktion eines Dreibackenfutter-Flanschsystems …
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… und Auftragsbesprechung mit Kollegen an einer Präzisionsfräsmaschine.
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Alles ok? Zwischenkontrolle zweier vorgefertigter Gabelköpfe…
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… und Endkontrolle eines Spindeltriebs vor der Auslieferung.
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Vier für die Wende
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Vier für die Wende
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Maria Jürgens präpariert eine Probe, die dann in den entsprechenden Versuchsaufbau zur Belastungsmessung eingespannt wird.
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© BAM, Bild: Michael Danner
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Und so sieht die der Versuchsaufbau im Detail aus: Die säulenförmige Stahl-Probe wird - fest eingespannt - Druck und Zug ausgesetzt. Angelegte Sensoren messen die entstehenden Veränderungen im Metall.
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Viel Technik rund um die Probe ist notwendig, um detaillierte Ergebnisse zum Materialverhalten aufzuzeichnen.
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Dr.-Ing. Jürgen Olbricht analysiert mit Maria Jürgens die eingehenden Daten zur Zug- und Druckprüfung der Probe.
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Dieses Mal ist die Probe für die jungen Wissenschaftler aus dem echten Leben gegriffen: Immerhin war das Rohr aus dem Kraftwerk bereits 70.000 Betriebsstunden im Einsatz, bevor es auf dem Tisch des Wissenschaftlerquartetts landete.
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© BAM, Bild: Michael Danner
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Aus Liebe zum Detail
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Prof. Dr. Christiane Stephan-Scherb ist Juniorprofessorin an der FU Berlin und erforscht Hochtemperaturkorrosion in der Abteilung Werkstofftechnik an der BAM. Die studierte Mineralogin überträgt ihre Erfahrungen aus der Arbeit an Solarzellen auf ein klassisches Feld der Materialwissenschaften: Korrosionsforschung.
Aus Liebe zum Detail
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Prof. Dr. Christiane Stephan-Scherb untersucht Hochtemperaturkorrosion von Hochleistungsmaterialien an der BAM.
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Um Kristallisationsprozesse bei Temperaturen von bis zu 500 Grad Celsius unter realen Bedingungen mittels Röntgenabsorptionsspektroskopie untersuchen zu können, ist das Gerät „X-Cor II“ (X-ray transparent corrosion reactor) entwickelt worden.
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Damit lassen sich Korrosionsprozesse mittels Röntgenabsorptionsspektroskopie beobachten. Und es ist mobil einsetzbar.
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Ziel ist, noch besser zu verstehen, wie Materialien designt sein müssen, um Korrosion zu vermindern. Daraus lassen sich z. B. Empfehlungen ableiten, wie Legierungen maßgeschneidert sein sollten, um in der jeweiligen Einsatzatmosphäre schützende Schichten zu bilden.
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Pionier des Bio-Betons
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Pionier des Bio-Betons
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Zutatenliste mit Bioinhalten: Dazu zählen unter anderem Reisschalen (li. oben), Asche von Kassava-Schalen (li. unten), Karroo-Gum (Mitte), Kokosfasern (re.).
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© BAM, Bild: Michael Danner
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Kostbare Pflanzenreste: Wolfram Schmidt nutzt die Schalen der Karroo-Akazie für seine Versuche. Genau genommen den Saft daraus.
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Er rührt im Labor sehr viele pflanzliche Zutaten unter, sie sollen die gängigen chemischen und mineralischen Zusatzstoffe im Beton ersetzen.
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Mit Zement, Sand, Kalksteinmehl sowie den Fließ- und Bindemitteln wird der Beton in einem Mixer angerührt. Dann wird eine Flachprobe gegossen ...
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... die im Anschluss mit schwerer Technik getestet wird. In solch einer Flachprobe können Sisal- oder Kokosfasern als Verstärkung stecken.
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Teamwork als Inspiration
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Die Physikerin Dr. Anja Waske ist promovierte Ingenieurin und leitet in der BAM seit Mai 2018 den Fachbereich Radiologische Verfahren. Richtig Feuer gefangen für die Arbeit in der Wissenschaft hat sie nach ihrer Promotion, als sie durch eine Projektstelle die Zusammenarbeit in einem großen wissenschaftlichen Netzwerk kennen und schätzen gelernt hat. Entdeckt hat sie in der Zeit auch ihre Qualitäten als Führungskraft, so dass sie heute mit Blick auf ihren eigenen beruflichen Weg ganz klar sagt: „Frauen, traut Euch“.
Teamwork als Inspiration
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Knifflig! Das Team bespricht die neuesten Untersuchungen zur Rissausbreitung in impact-belastetem Beton.
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Wissenschaftliche Diskussionen sollen zukünftig stärker in den Fokus rücken.
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Zerstörungsfreie Prüfung größerer Bauteile ist das bisherige Kerngeschäft des Fachbereichs. Nun soll ein materialwissenschaftlicher Schwerpunkt hinzukommen.
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Dr. Anja Waske empfiehlt Frauen „Traut euch! Eure Talente und Ideen werden gebraucht.“
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Gefragte Schnitte
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Gefragte Schnitte
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So sehen sie aus, die typischen knochenförmigen Metallstücke, die Harald Götsch mit der Wasserstrahlschneideanlage herstellt.
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Dafür wird das zuzuschneidende Metallstück in die Wasserstrahlschneideanlage eingelegt...
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... und dann bei ca. 3000 bar mit einem Gemisch aus Wasser und feinkörnigem Sand, auch Abrasivmittel genannt, zerschnitten.
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Das Team der BAM-Werkstatt, in der Harald Götsch arbeitet, kann fast jede Form zuschneiden - die Entwicklung passgenauer technischer Zeichnungen am PC sind die Grundlage dafür.
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Ein kreatives und praktisches Beispiel hat Harald Götsch selbst auf seinem Schreibtisch stehen: einen eigens mit der Wasserstrahlschneideanlage zugeschnittenen BAM-Stiftehalter.
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Zeichnungen von Adolf Martens
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Zeichnungen von Adolf Martens
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Zeichnung von Adolf Martens (1850-1914): Ferritader nach dem Anlassen; Oberfläche von Tiegelstahl 0,4 C., Gefüge mit Ferrit und Perlit
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Zeichnung von Adolf Martens (1850-1914): Oberfläche von Martinstahl 0,4 C., geätzt mit 2%iger Salpetersäure
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Zeichnung von Adolf Martens (1850-1914) aus dem Jahr 1882: Oberfläche von Stahl, Querschliff durch die Bruchstelle einer Zerreißprobe, geätzt mit Salzsäure und angelassen
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Zeichnung von Adolf Martens (1850-1914) aus dem Jahr 1878: Oberfläche von Spiegeleisen, geätzt mit Salzsäure, Schliff normal und parallel zur Spaltfläche
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Zeichnung von Adolf Martens (1850-1914) aus dem Jahr 1878: schematische Darstellung der Blätterdurchgänge im Spiegeleisen
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Kühl betrachtet
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Kühl betrachtet
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Kurz bevor der Versuch startet, gibt Kai Holtappels noch letzte Infos aus dem Beobachtungsbunker an seine Mitarbeiter weiter.
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Mit einer Kamera wird der Versuch gefilmt...
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...und mittels Sensoren werden das aus dem Container austretende Gas bzw. dessen Verteilung gemessen.
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Häufig bleibt es nicht bei einem Versuch. Z. B. werden unterschiedliche Einflussfaktoren auf die Gasverteilung, wie Wind oder auch der containereigene Ventilator, separat berücksichtigt und gemessen.
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Unscheinbar und manche ein wenig an eine blecherne Comicfigur erinnernd: die "Kommandozentrale", in der die Daten der Versuchsreihen auf dem PC aufgezeichnet werden.
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Im Fluss
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Im Fluss
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Im Labor greifen Dr. Rudolf Schneider und Nahla Abdelshafi bei ihren Untersuchungen auf ein bewährtes Testsystem mit Antikörpern, die Immunoassays, zurück.
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Der Vorteil der Immunoassays liegt darin, dass man deutlich weniger Gerät als bei bisherigen aufwendigen Verfahren benötigt.
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Weniger Gerät bedeutet auch, dass vor Ort - gerade in einem Ernstfall - schneller agiert und gemessen werden kann. Dazu muss die Technik leicht und transportabel sein.
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Ziel der Arbeit von Dr. Rudolf Schneider und Nahla Abdelshafi ist es, flächendeckende Prüfungen zu ermöglichen - mit Messstationen in kurzen Abständen.
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Dr. Rudolf Schneider betreut im Bereich Umweltanalytik insgesamt zehn Doktorandinnen und Doktoranden, die hier in Adlershof forschen.
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Man nehme: Zucker
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Man nehme: Zucker
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Ein Termitenstamm im Keller der BAM. Insgesamt gibt es hier 30 Arten der Tiere.
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Dino McMahon hält den Termitenbestand an der BAM für den "wohl besten der Welt“.
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Das Sozialverhalten der Tiere interessiert den Evolutionsbiologen besonders, erläutert er.
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Unter Video-Beobachtung: Eine Gruppe Termiten, die mit dem Immunblocker GDL infiziert wurden, in einem Langzeitversuch.
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Ein Feldversuch, ebenfalls im Keller: In 36 separaten Beeten stecken jeweils ein Holzstück und etwa 1000 Termiten.
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Von Lissabon nach Berlin
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Manuel Piedade ist Professor für Chemie und Biochemie an der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Lissabon (FCUL). Im Rahmen eines Wissenschafts-Sabbaticals hat er sein Büro für einige Zeit nach Berlin-Adlershof, genauer an die BAM, verlegt. Hier forscht er gemeinsam mit Dr. Franziska Emmerling, Leiterin der Abteilung Analytische Chemie; Referenzmaterialien und ihrem Team.
Mehr erfahren Sie im Interview mit Prof. Piedade: Von Lissabon nach Berlin
Von Lissabon nach Berlin
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Prof. Manuel Piedade forscht gemeinsam dem BAM-Team an mechanochemischen Synthesemethoden, wie sie zum Beispiel in der Pharmazie bei der Entwicklung von Medikamenten eine Rolle spielen.
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Dazu entwickeln sie das Modell einer Kugelmühle weiter. Eine Kugelmühle sieht ein bisschen wie ein Überraschungs-Ei aus.
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Die mechanochemische Synthese in der Kugelmühle ist nicht die einzige Methode, mit der sich Prof. Manuel Piedade befasst: Gemeinsam mit dem BAM-Team arbeitet er an weiteren Gerätemodellen.
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Prof. Manuel Piedade (mitte) und das BAM-Team in der Werkstatt (v.l.n.r.): Christoph Naese, Klaus-Jürgen Wenzel, Kevin Linberg und Bettina Röder.
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Brücken schlagen
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Brücken schlagen
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Für die Brückentests wird ein „Referenzkörper“ aus Beton und Stahlbewehrung gebaut. Hier eine erste Materialprobe.
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Verschiedene Geometrien für die Brückensegmente standen unter den Wissenschaftlern zur Debatte. Das Ergebnis: Sie werden die Form eines umgedrehten U haben.
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Die gesamte Messtechnik soll untergebracht werden. Götz Hüsken (re.) aus der Abteilung Bauwerkssicherheit diskutiert darüber mit Jörg Unger.
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Götz Hüsken hat das geplante Material schon verschiedenen Biegebalkenprüfungen unterzogen.
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Die Vorarbeiten in den Prüfhallen in Berlin sind weit vorangeschritten. Danach geht es hinaus nach Horstwalde, dort wird dann real gebaut.
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Der Spurensucher
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Dr. Björn Meermann leitet seit Juni 2019 den Fachbereich „Anorganische Spurenanalytik“ an der BAM. Zuvor hat er als Chemiker an der „Bundesanstalt für Gewässerkunde“ in Koblenz gearbeitet und auch an der dortigen Universität gelehrt. Was ihn umtreibt? Genauigkeit und die Grenzbereiche der Forschung.
Der Spurensucher
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Dr. Björn Meermann untersucht als Spurenanalytiker Proben im Mikro- oder Nanogrammbereich…
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…denn es ist wichtig, bei bestimmten, potenziell schädlichen Elementen wie z.B. Quecksilber, Cadmium oder Blei genauer hinzuschauen und in diese extremen Messbereiche vorzudringen.
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Sein wichtigstes Arbeitsgerät ist ein Plasma-Massenspektrometer, in dem die zu Gas verdampften und ionisierten Substanzen zu leuchten beginnen.
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Bei der Arbeit in diesem Extrembereich kommt es auf äußerste Präzision, Sorgfalt und Sauberkeit an.
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Eines der künftigen Ziele: Björn Meermann möchte Nanopartikel, die nur wenige Tausendstel Millimeter groß sind und etwa in Lebensmitteln, Textilien und Kosmetika vorkommen und somit in die Umwelt gelangen können, charakterisieren und quantifizieren und eine Datenbasis für ihre spätere Bewertung schaffen.
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Im Vorbeiflug
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Im Vorbeiflug
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Seit 2008 tüfteln Dr.-Ing. Matthias Bartholmai und Dr. rer. nat. Patrick Neumann zusammen an den Einsatzmöglichkeiten von Sensoren an Quadrokoptern zur Lokalisierung von Gasquellen.
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Eine fliegende Sensoreinheit hat den Vorteil, z. B. Spuren von Umweltgiften messen zu können, ohne dabei Menschen der Gefahrenquelle auszusetzen.
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Seit dem ersten erfolgreichen Prototypen forschen beide an Verbesserungsmöglichkeiten in puncto Reichweite und Leistungsfähigkeit.
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Mittlerweile haben sie eine größere Plattform mit sechs Rotoren sowie einem integrierten, selbststabilisierenden Open-Path-Laser, der Gase in bis zu 30 Meter Entfernung vom Fluggerät messen kann. Die Verbindung von Flugplattform und solch einer Sensorik ist weltweit einzigartig.
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Geschichte der BAM
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Geschichte der BAM
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Das Materialprüfungsamt (MPA) besaß Abteilungen für Metalle, Papier, Öle, Baumaterialien und ein chemisches Laboratorium.
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Mit diesem Erlass ordnete das preußische Ministerium für Gewerbe und Handel „Festigkeitsversuche“ für Eisen und Stahl an, mit denen 1871 begonnen wurde.
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© Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz
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Einer der Pioniere der Materialforschung: Adolf Martens.
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Die Berliner Gewerbeakademie um 1871. Hier fanden in Deutschland die ersten offiziell angeordneten Untersuchungen zur Materialforschung statt.
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In diesem Schuppen auf dem Gelände der Berliner Gewerbeakademie fanden einige der ersten offiziell angeordneten Untersuchungen der Materialkunde statt.
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Eine Brückenkonstruktion aus Gusseisen, wie sie im 19. Jahrhundert erbaut wurde.
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Was passiert, wenn ein Auto mit Erdgastank explodiert?
Großversuch auf dem BAM TTS
Was passiert, wenn ein Erdgas-Auto bei einem Unfall in Brand gerät? Worauf müssen sich Rettungskräfte, die am Unfallort eintreffen, vorbereiten? Experten der BAM wollen diese Fragen beantworten und haben dazu auf dem Testgelände Technische Sicherheit (BAM TTS) solch ein Szenario simuliert.
Im Rahmen des Forschungsprojekts Complex Fires - Auswirkungen von Behälterversagen (CoFi-ABV) wurden Ende November 2018 in einer Versuchsreihe insgesamt drei Autos mit Erdgastank in Brand gesetzt. Nachgestellt wurde das folgende spezielle Unfallszenario: Das gasbetriebene Fahrzeug kollidiert mit einem herkömmlichen, benzinbetriebenen Fahrzeug, ein Brand entsteht und gleichzeitig wird die Sicherheitseinrichtung des Gastanks außer Funktion gesetzt. Das kann beispielsweise durch eine unfallbedingte Deformation des Gastanks geschehen.
"Wir wollen herausfinden, mit welchen Folgen Rettungskräfte rechnen müssen, wenn sie an einem Unfallort eintreffen und dort Autos mit alternativen Antrieben, zum Beispiel Erdgas-Autos, involviert sind", erklärt Projektleiter Dr. Martin Kluge. "Unser Ziel ist es vor allem, aus den Erkenntnissen Empfehlungen abzuleiten, wie Rettungskräften sich besser schützen können." Das ist notwendig, weil sich bisher häufig nicht von außen erkennen lässt, ob ein Fahrzeug mit einem alternativen Treibstoff betrieben wird.
Die Brand- und Rauchentwicklung bis zur Explosion der Tanks wurde umfangreich dokumentiert, um herauszufinden, wie sich der Feuerball gestaltet, wie weit bei der Explosion Teile fliegen etc. Gemessen haben die Fachleute dazu beispielsweise die zeitlichen Veränderungen von Temperatur, Druck und Wärmestrahlung. Zusätzlich werten sie umfangreiches Foto- und Videomaterial aus und vermessen die Position der Fragmente mit einem GPS-basierten System.
Die untersuchten Szenarien stellen besondere Unfallbedingungen dar: "Jeder verbaute Gasbehälter ist standardmäßig mit einer Sicherheitseinrichtung ausgestattet, die in der Regel das katastrophale Versagen, also das Bersten des Behälters verhindern soll", so Martin Kluge. "Reale Unfälle zeigen aber, dass auch dieser "Worst-Case-Fall" auftreten kann." Einsatzkräften müssen daher die möglichen Auswirkungen und Gefahren kennen, damit sie sich bei der Arbeit schützen können.
Was passiert, wenn ein Auto mit Erdgastank explodiert?
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Vorbereitungen für den Fahrzeugversuch: Es werden unter anderem die zeitlichen Verläufe von Temperatur, Druck und Wärmestrahlung gemessen.
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Aus sicherer Entfernung wird das Auto, das einen Erdgastank im Kofferraum hat, angezündet.
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Schnell werden die Flammen größer…
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… und die Rauchentwicklung nimmt zu…
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… bis schließlich der Gasbehälter explodiert, weil der steigende Druck und die hohen Temperaturen zum Versagen, sprich: Bersten, des Composite-Behälters führen.
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Der Feuerball bildet sich, weil das freigesetzte Gas mit dem Sauerstoff aus der Umgebungsluft verbrennt.
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© BAM / Fachbereich Konstruktiver Brand- und Explosionsschutz
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Der Blick auf das Fahrzeug-Wrack macht deutlich, wie schwerwiegend die Folgen eines "unfallbedingten Versagens" des Gasbehälters sein können.
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© BAM / Fachbereich Konstruktiver Brand- und Explosionsschutz
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Das Wrack wird natürlich auch noch untersucht, um daraus Rückschlüsse zu ziehen, wie genau der Gasbehälter versagt hat.
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© BAM / Fachbereich Konstruktiver Brand- und Explosionsschutz
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Fun Fotos
Galerie: Adolf Martens
Galerie: Zerstörungsfrei prüfen
Wie machen wir Verborgenes messbar?
Referenzmaterialien – Sicherheit nach Maß
Analytical Sciences
Referenzmaterialien sind unverzichtbar, wenn es darum geht, die Welt sicherer zu machen und die Richtigkeit und Zuverlässigkeit von Messergebnissen zu gewährleisten.
Spielzeuge, die mit Haut in Kontakt kommen, dürfen zum Beispiel keine krebserregenden Schadstoffe enthalten. Straßenoberflächen, die Wind und Wetter ausgesetzt sind und über die tagtäglich tausende Fahrzeuge rollen, müssen eine gewisse Griffigkeit aufweisen, damit sie sicher befahren werden können. Und Recycling-Unternehmen müssen sicherstellen, dass sich in den zurückgewonnenen Rohstoffen keine schädlichen Substanzen befinden.
1912 wurde bereits vom Königlichen Materialprüfungsamt zu Berlin, eine Vorgängerinstitution der BAM--Bundesanstalt für Materialforschung und Prüfung, erstmalig ein Referenzmaterial angeboten. Damals ging es um Normalstahlproben, mit denen man die Kohlenstoff-Bestimmung kalibrieren konnte. Aufgrund der zunehmenden Nachfrage und des technologischen Fortschritts wurde das Spektrum in den Folgejahren zügig erweitert.
Heute bietet die BAM--Bundesanstalt für Materialforschung und Prüfung über 300 verschiedene Referenzmaterialien an, die weltweit vertrieben werden. Um Ihnen einen Eindruck von der Vielseitigkeit und Bandbreite der unterschiedlichen, von der BAM--Bundesanstalt für Materialforschung und Prüfung hergestellten und angebotenen Referenzmaterialien zu geben, möchten wir Ihnen neun von ihnen genauer vorstellen.
Weitere Informationen zu den Referenzmaterialien der BAM--Bundesanstalt für Materialforschung und Prüfung finden Sie unter https://rrr.bam.de/
