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DPP Readiness Studie 2026
Der Digitale Produktpass kommt. Wie gut ist Ihr Unternehmen vorbereitet?
Der Digitale Produktpass (DPP) wird in den kommenden Jahren für zahlreiche Produktgruppen zur Realität. Er ist dabei weit mehr als ein neues Informationsformat oder eine regulatorische Vorgabe: Er bildet die Grundlage für den digitalen Austausch von Produktdaten entlang ganzer Wertschöpfungsketten. Unternehmen müssen künftig in der Lage sein, relevante Produktinformationen strukturiert zu erfassen, aktuell zu halten und digital verfügbar zu machen. Die Befragung von BAM und TU Berlin erfasst erstmals systematisch und umfassend, wie Unternehmen in Deutschland darauf vorbereitet sind.

Mit der EU-Ökodesign-Verordnung (ESPR), der EU-Batterieverordnung, der neuen Europäischen Produktverordnung sowie weiteren sektoralen Produktverordnungen, die einen Digitalen Produktpass vorsehen, entstehen neue Anforderungen für Unternehmen an die Bereitstellung von Produktinformationen. Die erfolgreiche Umsetzung des Digitalen Produktpasses erfordert nicht nur Kenntnisse regulatorischer Anforderungen und die (digitale) Verfügbarkeit der nötigen Informationen, sondern auch digitale Fähigkeiten, geeignete Datenstrukturen und interoperable Systeme.
Trotz der näher rückenden verpflichtenden Einführung des DPP - für Batterien bereits Anfang 2027 - ist bislang wenig darüber bekannt, wie gut Unternehmen auf die neuen Anforderungen vorbereitet sind und welche Voraussetzungen, Ressourcen und Rahmenbedingungen ihnen für eine erfolgreiche Umsetzung fehlen.
Die Studie untersucht systematisch den aktuellen Reifegrad deutscher Unternehmen hinsichtlich der Einführung des DPP. Die Online-Befragung richtet sich an Unternehmen verschiedener Branchen und Größenklassen, insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen, die strukturell vor besonderen Herausforderungen bei der Umsetzung des DPP stehen.
Was wird untersucht?
Mit unserer Studie möchten wir ein aktuelles Bild der DPP-Bereitschaft in Deutschland gewinnen:
• Welche technischen und organisatorischen Voraussetzungen für die erfolgreiche Einführung des DPP sind heute bereits erfüllt? Wo besteht noch Handlungsbedarf?
• Wo bestehen Herausforderungen und Kompetenzlücken?
• Welche Chancen und Potenziale sehen Unternehmen im DPP?
• Welche Unterstützungsmaßnahmen benötigen sie für eine erfolgreiche Implementierung?
Die Ergebnisse liefern wertvolle Erkenntnisse für Unternehmen, Verbände und politische Entscheidungsträger und tragen dazu bei, praxisnahe Handlungsempfehlungen und Unterstützungsmaßnahmen abzuleiten.
Ihre Teilnahme zählt
Unternehmen aller Sektoren und Größen sind eingeladen, an der Umfrage teilzunehmen. Besonders wichtig sind dabei die Perspektiven kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU), die bei der Umsetzung neuer regulatorischer Anforderungen häufig vor besonderen Herausforderungen stehen.
Mit Ihrer Teilnahme helfen Sie,
✅ den tatsächlichen Vorbereitungsstand deutscher Unternehmen sichtbar zu machen
✅ branchenspezifische Herausforderungen und Bedarfe zu identifizieren
✅ zukünftige Unterstützungsangebote gezielter auszurichten
✅ praxisnahe Handlungsempfehlungen für Wirtschaft und Politik zu entwickeln
Ihr Mehrwert: DPP Readiness Score
Die Teilnahme unterstützt nicht nur die Studie, sondern bietet Ihnen auch die Möglichkeit, den eigenen Stand zu reflektieren: Wo stehen wir beim DPP und was brauchen wir für die nächsten Schritte?
Als Dank für Ihre Teilnahme erhalten Sie auf Wunsch eine Zusammenfassung der Studienergebnisse sowie Ihren individuellen DPP Readiness Score, direkt per E-Mail. So können Sie sich auch im Vergleich zu anderen Unternehmen verorten.
Jetzt an der Umfrage teilnehmen
⏱️ Dauer: ca. 20 Minuten
📅 Teilnahme bis: 31. Oktober 2026
🔒 Die Auswertung erfolgt anonymisiert
👉 Hier geht es zur Umfrage:
https://bam-bund.limequery.com/193696?lang=de
Diese Studie wird von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) im Rahmen von QI-Digital gemeinsam mit der Technischen Universität Berlin, Fachgebiet Innovationsökonomie, durchgeführt.
Die Initiative QI-Digital für die digitale Transformation der Qualitätsinfrastruktur wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) unterstützt.
